Die Familie von Lepel

Aus meiner Bibliothek:

lepel Andreas Hansert und Oskar Matthias Frhr. v. Lepel: Historisch-Genealogisches Handbuch der Familie von Lepel (Lepell)

Das Buch stellt die weit verzweigte Familie v. Lepel dar. Es gliedert sich in vier Teile. Teil I behandelt in einleitenden Bemerkungen ausführlich verschiedene Aspekte der Familiengeschichte. Teil II enthält umfassende genealogische Darstellungen aller Familienmitglieder. Auf ihnen liegt sowohl inhaltlich als auch quantitativ der Schwerpunkt des Buches. In einem III. Teil werden einzelne Persönlichkeiten der Familie in biographischen Darstellungen ausführlicher gewürdigt. Sie wurden unter zwei Gesichtspunkten ausgewählt: entweder weil ihr Leben außergewöhnlich verlief (Georg Ferdinand Frhr. v. Lepel als Minister und Bernhard v. Lepel als Dichter und Freund von Theodor Fontane) oder weil es exemplarischen Charakter für die Familie hat (Franz v. Lepel als Gutsherr, Victor v. Lepel als Offizier). Ein abschließender Teil IV beinhaltet diverse Anhänge.

Ziel war es, in den genealogischen Darstellungen (Teil II) alle Mitglieder der weit gestreuten Familie zu erfassen. Aus praktischen Gründen, aber auch unter zeitlichen Gesichtspunkten wurde eine systematische Beschränkung eingeführt: Die Genealogie bemüht sich um weitestgehende Erfassung sämtlicher Familienmitglieder für die Zeit nach dem Jahr 1800. Für den Zeitraum davor beschränkt sich die Darstellung, ausgehend vom Stammvater Gerhard († nach 1241, s. S. 50), nur auf jene Familienzweige früherer Jahrhunderte, die Nachkommen auch noch im 19. Jahrhundert bzw. darüber hinaus bis in die Gegenwart haben. Ziel war es, für jede erfasste Person, soweit verfügbar, die genealogischen und biographischen Daten darzustellen.

Die Familie v. Lepel ist so weitläufig, dass sie sich in zahlreichen Stämmen, Linien, Ästen, Zweigen, Häusern und weiteren Unterabteilungen entfaltet hat. Zur besseren Orientierung wurde daher eine graphische Übersicht entworfen, die sich im rückseitigen Buchdeckel befindet.  Dem Familienverband war daran gelegen, das interessierte Laienpublikum, insbesondere im eigenen Familienkreis, mit dem Buch zu erreichen. Zahlreiche Fußnoten, die die Verbindung zu historischen Ereignissen, Begriffen, Strukturen, Institutionen herstellen, stellen den Lebensweg unserer früheren Familienangehörigen in den Zusammenhang preußisch-deutscher Geschichte. Durch geschichtliche Hinweise und Querverweise unterscheidet sich dieses Handbuch von den üblichen genealogischen Nachschlagewerken. (Quelle: Degener Verlag)

Es ist schade, dass sich das Buch nur mit den Familienmitgliedern der noch (oder noch im 19. Jahrhundert) blühenden Linien beschäftigt. Zumindest ein Anhang mit kompletten Stammtafeln hätte dem Buch gut getan und es einem breiteren Kreise geöffnet, denn die behandelten Personen (bzw. zumindest ihre Lebensdaten) finden sich auch in den genealogischen Handbüchern. Für den Familienforscher, der die Anbindung von Töchtern der Familie sucht, bietet das Buch keine Hilfe, leider.

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