Johann Friedrich Rhetz (von Rhetz, Rhetius)

Johann Friedrich Rhetz

Johann Friedrich Rhetz wurde 1633 in Brandenburg an der Havel geboren. Er studierte Jura in Wittenberg und an der Viadrina in Frankfurt / Oder. Dort war unter anderem Friedrich von Jena und dessen Bruder Gottfried seine Lehrer. Nach dem Studium wurde er Professor und Doktor der Rechte und rückte 1673 zum Ordinarius an der Juristenfakultät auf. 1682 wurde er zum Geheimen Rat nach Berlin berufen. Er diente sowohl unter dem Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg als auch dessen Sohn und Nachfolger Friedrich III. (König Friedrich I. in Preussen). Er war Verantwortlicher für die Erledigung der laufenden Justizsachsen und hatte den Vorsitz im neu eingerichteten Geheimen Justizrat und war auch Oberkurator der 1694 zu Halle eröffneten neuen Universität. 1682 wurde er von Kaiser Leopold I. in den Adelsstand erhoben. 1702 war er ältester wirklicher Staatsminister.

1673 heiratete er Katharina Elisabeth Decher (mit Diplom vom 25.1.1684 von Kaiser Leopold I. in den Reichsadelstand als „von Dechen“ erhoben). Aus dieser Ehe entstammt mindestens eine Tochter Margarethe Elisabeth von Rhetz, die am 1.10.1696 den General David Gottlob von Gersdorff heiratete, sowie der 1716 unmündig gestorbene Sohn Friedrich Karl Magnus von Rhetz.

Die weiterführende Genealogie findet sich in der Datenbank. Für alle weiteren Informationen zur Familie und den Vorfahren bin ich immer dankbar.

Quellen:

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