Neues bei Ancestry

ancestry.png

Bei ANCESTRY.DE gibt es wieder neue Unterlagen:

  • Speyer, Gesinderegister, 1875-1914
  • Rumänien, Lebensdaten aus ausgewählten Regionen, 1607-1914
  • Hamburg, Sterberegister, 1876-1932
  • Prenzlau
    • Geburten, 1874-1901
    • Sterbefälle, 1874-1950
    • Heiraten, 1874-1923
  • Pommern, Passagierlisten, 1869-1901

Speyer, Gesinderegister, 1875-1914


Diese Sammlung – Gesinderegister genannt – enthält Register von Angestellten, Arbeitern und Dienstboten aus Speyer und umfasst die Jahre von 1875 bis einschließlich 1914. Die hier vorliegenden Gesinderegister wurden vom örtlichen Polizei-Meldeamt angelegt. Sie sind chronologisch überliefert und als mehrere Jahre umfassende Sammlung von Dokumenten gebunden. Die Aufzeichnungen beginnen am 1. Februar 1875. Die Angestellten, auch Dienstboten oder Gesinde genannt, sind auf vorgedruckten Formularen dokumentiert, die von Beamten des königlichen Polizei-Meldeamt handschriftlich ausgefüllt wurden. Je nach verwendeten Formularen sind folgende Angaben zu den Angestellten und deren Arbeitgeber zu finden:

  • laufende Nummer/Ordnungsnummer
  • Nachname, Mädchenname, Vornamen, in späteren Jahrgängen auch Konfession
  • Stand/Gewerbe
  • Legitimationspapiere
  • Beginn und Ende des Arbeitsverhältnisses
  • Nachnamen, Vornamen der Meister oder Arbeitgeber, deren Wohnort/Adresse
  • Bemerkungen wie z.B. Wegzug, zukünftiger Wohnort, besondere Verdienste

Rumänien, Lebensdaten aus ausgewählten Regionen, 1607-1914


Im Rahmen der vorliegenden Sammlung wurde versucht, möglichst umfassend deutschbezogene familiengeschichtliche Daten in den ehemals zum historischen Ungarn/Habsburgermonarchie (ohne Bukowina) gehörenden Gebieten des heutigen Rumäniens zu dokumentieren. „Deutsch“ bedeutet im Falle der Siebenbürger Sachsen Zugehörigkeit zur evangelisch-lutherischen Konfession, im Falle der Banater Schwaben und Banater Berlanddeutschen Zugehörigkeit zur römisch katholischen Konfession. In den Städten gab es besonders im 18. Jahrhundert einen schwer zu bemessenden deutschen Einschlag, da die Region nunmehr an die Migrationsbewegungen der Träger von städtischen Berufen angeschlossen war. Parallel zur großen Auswanderung nach Amerika aus Deutschland im 19. Jahrhundert ist auch eine Abwanderung in den europäischen Südosten zu verzeichnen, der hier mit dokumentiert wurde. Daher wurden bei der Dokumentation die Siebenbürger Deutschen vollständig berücksichtigt, die katholische Stadtbevölkerung sowie die jüdische Bevölkerung. Letztere zeigte besonders in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine große Affinität zur deutschen Sprache und Kultur. Mit dem ausgehenden 19. Jahrhundert sind erste Anzeichen der Vermischung dieser verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu verzeichnen, ein Trend der bis heute angehalten hat.


Hamburg, Sterberegister, 1876-1932


Diese Sammlung enthält Sterberegister aus Hamburg und umfasst die Jahre von 1876 bis einschließlich 1932. Die hier erschlossene Sammlung enthält Sterbeurkunden zahlreicher Standesämter des heutigen Stadtgebietes von Hamburg, deren Laufzeiten variieren. Die Register der ehemals preußischen Gemeinden beginnen bereits ab dem 1. Oktober 1874. In dieser Sammlung fällt der sprunghafte Anstieg an Verstorbenen Ende August 1892 auf, der von dem verheerenden Ausbruch der Cholera in der Stadt zeugt. Die Sterbefälle sind auf vorgedruckten Formularen beurkundet, die vom Standesbeamten handschriftlich ausgefüllt wurden. Dabei weicht meistens das Sterbedatum von dem der Beurkundung ab. Je nach verwendeten Formularen und individuellen Formulierungen des Beamten sind folgende Angaben zu finden:

  • Laufende Nummer des Dokuments
  • Datum der Beurkundung
  • Anzeigende Person: Beruf, Vornamen, Nachname, Mädchenname, Wohnort, Adresse
  • Verstorbene Person: Beruf, Vornamen, Nachname, Mädchenname, Alter, Konfession, Wohnort, Adresse, Geburtsort, Familienstand, Eltern, Sterbeort und –datum, Zeitpunkt des Todes
  • Unterschriften

Prenzlau, Geburten, Heiraten, Sterbefälle


Diese Sammlung enthält zivile Geburtsregister aus Prenzlau für die Jahre 1874 bis 1901, Heiratsregister für die Jahre 1873 bis 1923 und Sterberegister für die Jahre 1874 bis 1950. Anfänglich wurden die Registrierungen von Geburten, Heiraten und Sterbefällen von religiösen Organisationen ausgeführt, aber ein Zivilstandsamt nach dem Modell des französischen Systems wurde am 1. Oktober 1874 in preußischen Provinzen implementiert, und im ganzen Deutschen Reich am 1. Januar 1876.

Angaben in den Registern:

  • Geburtsregister:
    • Kind: Name, Geburtsdatum und -zeit, Geschlecht
    • Mutter: Name, Wohnort, Religion
    • Zeuge: Name, Wohnort, Religion (der Zeuge ist nur selten der Vater, sondern eher eine Krankenschwester, Schwester, Mutter oder ein anderer Verwandter)
  • Heiratsregister:
    • Zertifikatnummer
    • Heiratsdatum
    • Braut: Name, Beruf, Religion, Geburtsdatum und -ort, Adresse, Eltern, Adresse der Eltern
    • Bräutigam: Name, Beruf, Religion, Geburtsdatum und -ort, Adresse, Eltern, Adresse der Eltern
    • Trauzeugen
  • Sterberegister:
    • Zertifikatnummer
    • Datum der Registrierung des Sterbefallse (Anmerkung: dies ist nicht unbedingt das Sterbedatum, das später im Dokument erscheint.)
    • Name des Verstorbenen
    • Religion
    • Wohnort
    • Sterbedatum
    • Geburtsdatum
    • Namen und Wohnort der Eltern
    • Name des Ehepartners
    • Informant

Pommern, Passagierlisten, 1869-1901


Diese Sammlung enthält Passagierlisten von Auswandererschiffen, die ab Stettin oder Swinemünde fuhren. Sie sind Teil von umfangreichen Überlieferungen der Königlichen Polizeidirektion Stettin bzw. der Schifffahrtsdirektion Swinemünde. Stettin (polnisch Szczecin) und Swinemünde (polnisch Świnoujście) gehören zur Wojewodschaft (Verwaltungsdistrikt) Westpommern in Polen. Während des Zeitraums der Sammlung gehörten beide Städte zur deutschen Provinz Pommern in Preußen. Neben den millionenfachen Auswanderungen über Bremerhaven und Hamburg stellen Stettin und Swinemünde mit ca. 20.000 Passagieren einen kleinen Bestand dar. Die weitgehend unbekannte Sammlung schließt aber eine Lücke in der Dokumentation und enthält viele Reisende, die aus dem pommerschen Ostseeraum, dem Baltikum und auch aus Russland kamen. Die hier erschlossenen Passagierlisten finden sich zwischen umfangreichem Schriftverkehr der registrierenden Behörden mit Auswandereragenten, Schifffahrtsgesellschaften, hier „Compagnien“ genannt, Schiffsausrüstern und anderen involvierten Personen. Zu den überlieferten Dokumenten gehören auch Proviantlisten, Berichte zur Einschiffung, Notizen und Telegramme. Die Passagierlisten sind teils komplett handschriftlich, teils auf vorgedruckten Formularen oder auch vollständig maschinell erstellt worden und in sich unterschiedlich gegliedert. Generell geben sie Auskunft über das Schiff, den Kapitän, das Abreisedatum, über eventuelle Zwischenstopps sowie über das Ziel der Reise. Zu den Passagieren können folgende Angaben gefunden werden:

  • Name des Schiffes und Abreisedatum
  • laufende Nummer
  • Vorname, Nachname, gelegentlich auch Mädchenname bei verheirateten Frauen
  • Alter
  • Stand/Beruf
  • Letzter Wohnort (mit Kreis oder Provinz)

Leave A Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen